Quartalsbericht 2013 der LANXESS AG

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Bilanzstruktur

Die Konzernbilanzsumme des LANXESS Konzerns zum 31. März 2013 betrug 7.603 Mio. €. Sie lag damit um 84 Mio. € bzw. 1,1 % über dem Wert von 7.519 Mio. € zum 31. Dezember 2012. Wesentliche Gründe hierfür waren der Anstieg des Net Working Capital sowie der Sachanlagen. Die Abnahme der liquiden Mittel wirkte sich gegenläufig aus.

Das langfristige Vermögen wuchs um 102 Mio. € auf 3.849 Mio. €. Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen stiegen dabei um 99 Mio. € auf 3.483 Mio. €. Die Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte lagen im ersten Quartal 2013 mit 93 Mio. € auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums von 92 Mio. €. Die Abschreibungen beliefen sich in den ersten drei Monaten auf 102 Mio. € nach 88 Mio. € im Vergleichszeitraum. Aus der erstmaligen Vollkonsolidierung der bisher als assoziiertes Unternehmen geführten LANXESS-TSRC (Nantong) Chemical Industrial Co., Ltd. (China), ergaben sich Zugänge in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe. Der Equity-Beteiligungsbuchwert verringerte sich um 8 Mio. €. Der Anteil der langfristigen Vermögenswerte am Gesamtvermögen lag mit 50,6 % leicht über dem Niveau zum 31. Dezember 2012 von 49,8 %.

Die kurzfristigen Vermögenswerte betrugen 3.754 Mio. €, was einem leichten Rückgang von 18 Mio. € bzw. 0,5 % entspricht. Die Vorräte erhöhten sich mengenbedingt gegenüber dem Jahresende 2012 um 114 Mio. € auf 1.641 Mio. €. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 127 Mio. € auf 1.244 Mio. € gegenüber dem Wert zum Jahresende 2012. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie die liquiditätsnahen finanziellen Vermögenswerte verringerten sich in Summe um 268 Mio. € auf 529 Mio. €. Ursächlich hierfür war insbesondere die Veräußerung von Geldmarktfonds. Der Anteil der kurzfristigen Vermögenswerte an der Bilanzsumme betrug 49,4 % nach 50,2 % zum 31. Dezember 2012.

In der Bilanz des LANXESS Konzerns sind bedeutende selbsterstellte Vermögenswerte aufgrund der Bilanzierungsvorschriften nicht enthalten. Hierzu gehören der Markenwert von LANXESS sowie die Werte anderer Marken des Konzerns. Sie wurden im Berichtszeitraum mithilfe einer Vielzahl von Maßnahmen kontinuierlich weiterentwickelt und unterstützten dadurch die anhaltend erfolgreiche Positionierung unserer Business Units im Markt.

Daneben stellen unsere etablierten Kunden- und Lieferantenbeziehungen einen signifikanten, aber nicht aktivierungsfähigen immateriellen Wert dar. Die jahrelange, durch kontinuierliche Liefer- und Produktqualität gefestigte, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten ermöglicht uns eine Differenzierung von anderen Marktteilnehmern. Unsere Technologie- und Innovationskompetenz, der ebenfalls ein hoher Wert beizumessen ist, fußt auf unserem spezifischen Wissen in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie Custom Manufacturing. Hierdurch generieren wir signifikanten Mehrwert für unsere Kunden.

Das Know-how und die Erfahrung unserer Beschäftigten sind ebenfalls tragende Säulen unseres unternehmerischen Erfolgs. Darüber hinaus verschaffen uns ausgereifte Produktions- und Geschäftsprozesse Wettbewerbsvorteile in den für uns relevanten Märkten.

Auf der Passivseite stieg das Eigenkapital gegenüber dem 31. Dezember 2012 um 56 Mio. € auf 2.386 Mio. €. Der Anstieg resultierte insbesondere aus in Summe positiven Währungsumrechnungsdifferenzen. Zum 31. März 2013 betrug der Anteil des Eigenkapitals an der Konzernbilanzsumme 31,4 % nach 31,0 % zum 31. Dezember 2012.

Das langfristige Fremdkapital erhöhte sich zum 31. März 2013 um 70 Mio. € auf 3.629 Mio. €. Der Anstieg der Rückstellungen für Pensionen um 22 Mio. € auf 915 Mio. € ergab sich hauptsächlich aus den zusätzlich erdienten Ansprüchen sowie aus der Veränderung der zur Bewertung herangezogenen Zinssätze. Zudem stiegen die sonstigen langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten um 33 Mio. € auf 2.200 Mio. €, was im Wesentlichen auf eine Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zurückzuführen war. Der Anteil des langfristigen Fremdkapitals an der Bilanzsumme belief sich auf 47,7 % nach 47,3 % zum 31. Dezember 2012.

Das kurzfristige Fremdkapital betrug 1.588 Mio. € und lag somit um 42 Mio. € bzw. 2,6 % unter dem Wert zum 31. Dezember 2012. Die Veränderung war im Wesentlichen auf verringerte Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Gegenläufig entwickelten sich die sonstigen kurzfristigen Rückstellungen. Der Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals an der Bilanzsumme lag zum 31. März 2013 bei 20,9 % nach 21,7 % zum Jahresende 2012.

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