Quartalsbericht 2013 der LANXESS AG

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Performance Chemicals

Performance Chemicals
           
  Q1/2012 Q1/2013 Veränd.
  in Mio. € Marge in % in Mio. € Marge in % in %
           
Umsatzerlöse 558   520   – 6,8
EBITDA vor Sondereinflüssen 83 14,9 51 9,8 – 38,6
EBITDA 83 14,9 50 9,6 – 39,8
Operatives Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen 62 11,1 30 5,8 – 51,6
Operatives Ergebnis (EBIT) 62 11,1 29 5,6 – 53,2
Auszahlungen für Investitionen1) 11   19   72,7
Abschreibungen 21   21   0,0
Mitarbeiter Stand 31.03. (Vorjahr zum 31.12.) 6.031   5.978   – 0,9
1) Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen.

In unserem Segment Performance Chemicals sanken die Umsätze im Berichtsquartal um 6,8 % auf 520 Mio. €. Die Absatzmengen gingen unter anderem aufgrund der schwachen Nachfrage aus der Bauindustrie infolge des langen Winters um 5,9 % zurück. Die Verkaufspreise zeigten sich dagegen stabil und lagen mit einem leichten Rückgang um 0,2 % nahezu auf Vorjahresniveau. Zudem belastete eine negative Entwicklung der Wechselkurse von 1,2 %. Ein positiver Portfoliobeitrag von 0,5 % ergab sich aus der im Vorjahr getätigten Akquisition der Tire Curing Bladders, LLC in Nordamerika.

Die Absatzmengen des Segments waren gegenüber dem Niveau des Vorjahresquartals rückläufig. Mit Ausnahme der Business Unit Functional Chemicals, die ihr Geschäft mit Phosphorchemikalien ausweitete, zeigten sämtliche Business Units einen negativen Mengeneffekt. Die Business Unit Leather litt unter einem geringeren Absatzvolumen aufgrund der weiterhin instabilen CO2-Versorgung sowie einem niedrigeren Preisniveau. In der Business Unit Inorganic Pigments bewirkte eine witterungsbedingt geringere Nachfrage aus der Bauindustrie rückläufige Absatzmengen bei Verkaufspreisen auf Vorjahresniveau. Ein positiver Portfolioeffekt aus der Akquisition in den USA im Vorjahresquartal konnte in der Business Unit Rhein Chemie den insgesamt negativen Preis-Mengen-Effekt nicht kompensieren. Das Geschäftsvolumen des Segments war in sämtlichen Regionen rückläufig.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen lag mit 51 Mio. € um 32 Mio. € unter dem Wert des Vorjahreszeitraums von 83 Mio. €. Die geringe Nachfrage in der Bauindustrie sowie vorübergehende Stillstände führten zu einem negativen Mengeneffekt. Höhere Einstandspreise für Rohstoffe konnten auf Segmentebene und in nahezu allen Business Units des Segments in den Markt weitergegeben werden. Aus der Veränderung der Wechselkurse ergab sich kein wesentlicher Effekt. Die EBITDA-Marge des Segments verringerte sich von 14,9 % auf 9,8 %.

Die EBITDA-wirksamen Sondereinflüsse des Segments von 1 Mio. € entfielen auf kleinere Effizienzsteigerungsmaßnahmen an verschiedenen Konzernstandorten.

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