Quartalsbericht 2013 der LANXESS AG

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Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Situation

Das weltwirtschaftliche Umfeld war im ersten Quartal von einer sehr schwachen Entwicklung geprägt. Europa litt weiterhin unter der Staatsschuldenkrise, die sich in einigen Staaten der Euro-Zone sogar verschärfte. Die USA zeigten ein verhaltenes Wirtschaftswachstum, das unter dem Eindruck der fortgesetzten Diskussionen um das dortige Staatsschuldenniveau geringer ausfiel als erwartet. Neben der Konjunkturschwäche in den etablierten Industriestaaten war in China ebenfalls eine im Vergleich zu den Vorjahren geringere Dynamik zu verzeichnen.

Die Rohstoffmärkte zeigten im ersten Quartal eine vergleichsweise geringe Volatilität. Die Preisentwicklung bei den einzelnen Einsatzstoffen war uneinheitlich, jedoch ohne besondere Ausschläge.

Branchenspezifische Situation

Die Chemieindustrie konnte ihre Produktionsmengen insgesamt leicht ausweiten. Regional war die Entwicklung deutlich unterschiedlich. Einem starken Wachstum in China und den USA stand ein spürbarer Produktionsrückgang in Europa gegenüber.

Entwicklung wichtiger Abnehmerbranchen

Das globale Wachstum der Automobilproduktion war im ersten Quartal schwach. In Europa entwickelte sich die Automobilbranche mit minus 12 % deutlich negativ, während sie in den USA mit minus 0,3 % nahezu stagnierte. Lediglich China zeigte mit plus 15 % eine sehr erfreuliche Entwicklung.

Die globale Nachfrage nach Ersatzreifen war im Berichtsquartal sowohl bei Pkw als auch bei Nutzfahrzeugen sehr gering. In Europa waren es vor allem die Pkw-Reifen, deren Produktionsmenge um 12 % unter der des Vorjahres lag. Während in dieser Region der Markt für Nutzfahrzeugreifen stagnierte, ging er in den USA um 8 % zurück.

Die Baukonjunktur in Europa ging um 3 % zurück. Nach einer lang anhaltenden Schwächephase verzeichnete die Baubranche in den USA hingegen im ersten Quartal ein Wachstum von 8 %.

Die weiterhin solide Nachfrage nach Agrochemikalien im ersten Quartal wirkte sich entsprechend positiv auf die Produktionsmengen aus.

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